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Integration in der Stadt Kerpen

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Seite ist für alle diejenigen, die Informationen rund um das Thema Integration suchen, sich füreinander und miteinander einsetzen möchten und den Wert von kultureller Vielfalt miteinander teilen möchten.

 

 

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Auftritt des Integrationsausschusses auf dem Stadtfest Kerpen
Geschrieben von: Stadt Kerpen

Der Integrationsausschuss der Stadt Kerpen hat sich mit einem eigenen Stand auf dem Stadtfest am 03. und 04.07.2010 in Kerpen präsentiert. Für Axel Fell, den Vorsitzenden des Ausschusses, war dieser doch etwas ungewöhnliche Schritt ein voller Erfolg. „Wir haben fast 1.500 unserer Informationsflyer verteilt und viele Gespräche geführt“, so Fell, „ich bin sicher, dass unser Ziel, uns der so genannten Aufnahmegesellschaft bekannt zu machen, erreicht wurde.“ 

Die Resonanz war an beiden Tagen sehr unterschiedlich. Am Samstag führten am Morgen die brütende Hitze, am Nachmittag das Unwetter und das Deutschland Spiel zu eher bescheidenem Zulauf. Dafür flanierten am Sonntag bei schönem Wetter viele Bürgerinnen und Bürger über das Stadtfest und nahmen auch die Angebote am Stand des Integrationsausschusses gerne an. Auch die auf dem Stadtfest vertretenen politischen Parteien verteilten die Flyer des Ausschusses.  

Auch Bürgermeisterin Marlies Sieburg und der Erste Beigeordnete Peter Knopp sowie die Integrationsbeauftragte Annette Seiche ließen es sich nehmen, am Stand Station zu machen und zeigten sich begeistert über das Engagement der Ausschussmitglieder. „Die Bereitschaft, sich auch am Wochenende hier zu engagieren, zeigt, wie ernst die Ausschussmitglieder ihre Aufgabe nehmen und auch, mit wie viel Spaß sie bei der Sache sind“, so die Bürgermeisterin. Auch Mitglieder der Integrationsräte der Städte Bergheim und Frechen trugen sich in das Gästebuch am Stand ein und zeigten sich begeistert von der Idee, sich so der Öffentlichkeit zu präsentieren.  

 

Ein besonderes Highlight sollte die Versteigerung der Decke werden, die im Rahmen der Strickaktion "Verbunden!" geschaffen worden war. Die Aktion ging auf eine Idee des Integrationsausschuss- Mitgliedes Nevin Özcan zurück und war die am Tag der Begegnung des türkischen islamischen Vereins in Sindorf begonnen wurde. Die Aktion hatte eine riesige Decke zustande gebracht, die aus lauter Stücken zusammengenäht worden war, die zuvor von Freiwilligen gestrickt und zur Verfügung gestellt worden war. Am Stand des Ausschusses wurde die Decke nun in einem amerikanischen Versteigerungsverfahren versteigert. Der Erlös, der der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zugute kommt, war nicht so wie erwartet, aber offensichtlich stand den meisten Gästen des Stadtfestes bei diesem Wetter nicht der Sinn nach einer Wolldecke. Die Decke wurde unmittelbar nach der Ersteigerung der Stadt gestiftet, die Bürgermeisterin und der Erste Beigeordnete wollen sie nun im Rathaus an prominenter Stelle als Zeichen für Vielfalt im Rathaus anbringen.

Islamkundeunterricht kann auch in Kerpen stattfinden!
Geschrieben von: Stadt Kerpen

Gibt es auch in Kerpen Möglichkeiten für Islamunterricht an Schulen? Darauf gab Frau Havva Yakar als fachkundige Fachreferentin der Bezirksregierung Köln in der letzten Sitzung des Integrationsausschusses auf Anregung der gewählten Mitglieder des Ausschusses eine Antwort. Wenn sich Eltern an einer Schule finden, deren Kinder in Islamkunde unterrichtet werden möchten (Mindestanzahl 12 gem. § 31 des nordrhein-westfälischen  Schulgesetzes), können sie die Initiative ergreifen und bei ihrer Schule oder direkt beim Schulamt des Kreises die Einrichtung des Faches an ihrer Schule beantragen. Größtes Hindernis ist derzeit, eine Lehrerin oder einen Lehrer zu finden. Denn, so machte Frau Yakar unmissverständlich klar: Islamkunde ist ein Unterrichtsfach in deutscher Sprache, das nur von ausgebildeten Lehrerinnen oder Lehrern bzw. entsprechend fortgebildeten IslamkundlerInnen unterrichtet werden darf und das einem Lehrplan folgt, wie die anderen Religionsunterrichte auch. So existiert denn auch bei Bezirksregierung eine Warteliste von Schulen, denen eben noch ausgebildetes Fachpersonal fehlt.

      

Der Integrationsausschuss hat einen Anstoß gegeben, aber damit es tatsächlich an einer Kerpener Schule zu Islamunterricht kommt, müssen sich jetzt in erster Linie Eltern finden, die für ihre Kinder islamischen Glaubens diesen Unterricht an ihrer Schule wollen. Annette Seiche, die Integrationsbeauftragte der Stadt Kerpen (Tel.: 02237 58173, E-Mail: annette.seiche@stadt-kerpen.de) bietet sich hier als Ansprechpartnerin und zur Unterstützung an.

Weitere Informationen unter: www.stadt-kerpen.de und www.kerpen-gelingt-gemeinsam.de

 

 

 

Quartier Buchenhöhe
Geschrieben von: Stadt Kerpen

RheinErft TV hat unsere Quartiersarbeit in einem kurzen Film dokumentiert. Hier können Sie ihn anschauen: