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 Willkommen auf der Website

Integration in der Stadt Kerpen

 

Diese Seite ist für alle diejenigen, die Informationen rund um das Thema Integration suchen, sich füreinander und miteinander einsetzen möchten und den Wert von kultureller Vielfalt miteinander teilen möchten.

 

 Hier erfahren Sie mehr über:

 

zugewanderte Vereine in Kerpen,

Integrationsausschuss,

„Wer setzt sich für mich ein“ – Migrationsberatung,

Integrationsbüro,

Termine

und vieles, vieles mehr…

 

 
Tag der Begegnung in der Eyüp Sultan Moschee in Sindorf
 

Die Türkisch Islamische Gemeinde zu Sindorf e.V. lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme am 8. Tag der Begegnung ein.

Projekt "Migrantenökonomie Kerpen"
 

Die Stadt Kerpen beabsichtigt, die Wirtschaftskraft der Migrantinnen und Migranten stärker zu nutzen. Dazu wurde ein durch Landesmittel gefördertes Projekt begonnen, das in Zusammenarbeit mit dem imap Institut im Zeitraum vom 15. August 2011 bis Mitte 2012 durchgeführt wird.

Zentrale Bestandteile des Projektes sind die Schaffung von Transparenz und die Vernetzung der Akteure. In diesem Zusammenhang wird eine Standortanalyse durchgeführt und das Potential der Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund in Kerpen ermittelt. Anschließend erfolgt auf zwei Unternehmertreffen die Vernetzung der Schlüsselpersonen der Migrantenökonomie mit Akteuren der lokalen Wirtschaft.

Zur nachhaltigen Ausschöpfung der Potentiale der Migrantenökonomie und für die strategische Ausrichtung der Wirtschaftsförderung wird ein Konzept mit Handlungsempfehlungen ausgearbeitet und auf der Abschlussveranstaltung präsentiert.

Zwei Workshops zur Existenzgründung und zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse haben bereits stattgefunden. Die Präsentationen können Sie sich durch Öffnen der Links anschauen.

Der dritte Workshop findet am Freitag, dem 15. Juni 2012, in der Moschee der Sindorfer DITIB-Gemeinde statt. Die Adresse lautet: Bodelschwinghstr. 31, 50170 Kerpen-Sindorf. Am besten gelangen Sie über die Erfttalstraße, Abfahrt HIT-Keisel, danach rechts, in die Bodelschwinghstraße. Das Programm des dritten Workshops finden Sie in Kürze hier.

Beirat erarbeitet Lehrplan für muslimischen Religionsunterricht
 

Nordrhein-Westfalen nimmt als erstes Bundesland muslimischen Religionsunterricht in den ordentlichen Lehrplan auf. Da die muslimischen Organisationen bisher nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, soll ersatzweise ein Beirat über Lehrpläne und -bücher sowie bei der Bevollmächtigung von PädagogInnen mitbestimmen.

In den Beirat wurden Mitglieder der muslimischen Organisationen entsandt. Das Schulministerium nominierte unter anderem die Kerpener Islamwissenschaftlerin Hanim Ezder, die viele Jahre lang am Integrationsgeschehen in Kerpen mitgewirkt hat. Über ihre Entsendung in den Beirat freuen wir uns sehr.

Frau Ezder wird in der 14. Sitzung des Integrationsausschusses am 23.05.2012 über die Arbeit des Beirats berichten.

Jugendliche und junge Erwachsene in NRW
 

Das Statistische Landesamt hat seine neuesten Erkenntnisse über junge Leute in Nordrhein-Westfalen zusammengetragen. Wenn Sie noch mehr Zahlen erfahren möchten, finden Sie auf den Seiten von IT.NRW das Statistische Jahrbuch 2011 zum Download unter dem Menüpunkt Publikationen.

Beschlossene Sache: Das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in NRW
 

Der Nordrhein-westfälische Landtag hat das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration am 08. Februar 2012 beschlossen. Es ist am 09.02.2012 in Kraft getreten.

Nordrhein-Westfalen ist das erste Flächenland, das ein solches Gesetz erlassen hat.

Ziel dieses Gesetzes ist, 

  1. eine Grundlage für ein gedeihliches und friedvolles Zusammenleben der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu schaffen, 

  2. jede Form von Rassismus und Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen zu bekämpfen,

  3. eine Kultur der Anerkennung und des gleichberechtigten Miteinanders auf der Basis der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu prägen,

  4. Menschen mit Migrationshintergrund unabhängig von ihrer sozialen Lage, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität, ihrer Religion oder Weltanschauung insbesondere bei ihrer Bildung, Ausbildung und Beschäftigung zu unterstützen und zu begleiten,

  5. die soziale, gesellschaftliche und politische Teilhabe der Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern,

  6. die Organisationen der Menschen mit Migrationshintergrund in demokratische Strukturen und Prozesse einzubinden und sie zu fördern,

  7. die Landesverwaltung interkulturell weiter zu öffnen,

  8. die Integration fördernde Struktur auf Landes- und Kommunalebene zu sichern und weiter zu entwickeln und

  9. die Kommunen bei der Erfüllung ihrer Leistungen im Rahmen der Aufnahme besonderer Zuwanderergruppen durch Integrationspauschalen zu unterstützen.

Die Landesregierung setzt finanziell Schwerpunkte bei der Einrichtung Kommunaler Integrationszentren, bei der Förderung der Freien Träger der Integrationsarbeit und bei der Unterstützung der Kommunen bei der Flüchtlingsaufnahme und -betreuung.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung bezüglich der Umsetzung des Gesetzes weiter informieren.

Islamkundeunterricht kann auch in Kerpen stattfinden!
 

Gibt es auch in Kerpen Möglichkeiten für Islamunterricht an Schulen? Darauf gab Frau Havva Yakar als fachkundige Fachreferentin der Bezirksregierung Köln in der letzten Sitzung des Integrationsausschusses auf Anregung der gewählten Mitglieder des Ausschusses eine Antwort. Wenn sich Eltern an einer Schule finden, deren Kinder in Islamkunde unterrichtet werden möchten (Mindestanzahl 12 gem. § 31 des nordrhein-westfälischen  Schulgesetzes), können sie die Initiative ergreifen und bei ihrer Schule oder direkt beim Schulamt des Kreises die Einrichtung des Faches an ihrer Schule beantragen. Größtes Hindernis ist derzeit, eine Lehrerin oder einen Lehrer zu finden. Denn, so machte Frau Yakar unmissverständlich klar: Islamkunde ist ein Unterrichtsfach in deutscher Sprache, das nur von ausgebildeten Lehrerinnen oder Lehrern bzw. entsprechend fortgebildeten IslamkundlerInnen unterrichtet werden darf und das einem Lehrplan folgt, wie die anderen Religionsunterrichte auch. So existiert denn auch bei Bezirksregierung eine Warteliste von Schulen, denen eben noch ausgebildetes Fachpersonal fehlt.

      

Der Integrationsausschuss hat einen Anstoß gegeben, aber damit es tatsächlich an einer Kerpener Schule zu Islamunterricht kommt, müssen sich jetzt in erster Linie Eltern finden, die für ihre Kinder islamischen Glaubens diesen Unterricht an ihrer Schule wollen. Annette Seiche, die Integrationsbeauftragte der Stadt Kerpen (Tel.: 02237 58173, E-Mail: annette.seiche@stadt-kerpen.de) bietet sich hier als Ansprechpartnerin und zur Unterstützung an.

Weitere Informationen unter: www.stadt-kerpen.de und www.kerpen-gelingt-gemeinsam.de