Willkommen auf der Website
Integration in der Stadt Kerpen
Diese Seite ist für alle diejenigen, die Informationen rund um das Thema Integration suchen, sich füreinander und miteinander einsetzen möchten und den Wert von kultureller Vielfalt miteinander teilen möchten.
zugewanderte Vereine in Kerpen,
Integrationsausschuss,
„Wer setzt sich für mich ein“ – Migrationsberatung,
Integrationsbüro,
Termine
und vieles, vieles mehr…
Das Statistische Landesamt hat seine neuesten Erkenntnisse über junge Leute in Nordrhein-Westfalen zusammengetragen. Wenn Sie noch mehr Zahlen erfahren möchten, finden Sie auf den Seiten von IT.NRW das Statistische Jahrbuch 2011 zum Download unter dem Menüpunkt Publikationen.
Wegweiser Verwaltung ist online!
Mit Hilfe von Landesfördermitteln aus dem Programm KOMM-IN haben wir in Kooperation mit dem Düsseldorfer imap Institut für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kerpen und für alle Interessierten einen Wegweiser durch die Stadtverwaltung erstellt. Darin erfahren Sie Grundsätzliches zu den Aufgaben einer kommunalen Verwaltung, wer was in Kerpen macht und wie die Verwaltung aufgebaut ist.
Anregungen zur Weiterentwicklung des Wegweisers nehmen wir gern entgegen.
Der Nordrhein-westfälische Landtag plant den Erlass eines Teilhabe- und Integrationsgesetzes. Hier finden Sie die aktuelle Fassung des Gesetzentwurfs.
Nach Anhörung der kommunalen Spitzenverbände wurde der Text des § 7 ergänzt. Das Land wird künftig Kommunale Integrationszentren (KIZ) fördern, wenn die jeweiligen kreisfreien Städte und Kreise über ein Integrationskonzept verfügen und wenn Einvernehmen über die Angebote des KIZ mit den kreisangehörigen Kommunen besteht.
Über weitere Entwicklungen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.
Am 14.10.2011 um 19:30 Uhr wurde im Haus für Kunst und Geschichte am Stiftsplatz in Kerpen die Ausstellung "hin und weg" eröffnet. Sie berichtet über die Migrationsgeschichte der Menschen an Rhein, Erft und Rur. Durch Tafeln und anschauliche Dinge wird den Besucherinnen und Besuchern vermittelt, dass Wanderung - freiwillige und unfreiwillige - seit Jahrtausenden auch in unserer Region stattgefunden hat und stattfindet.
Wenn Sie für eine kleine oder größere Gruppe eine Führung wünschen, setzen Sie sich bitte mit der Stadtarchivarin, Frau Susanne Harke-Schmidt in Verbindung, 02237 - 922170, sharke-schmidt@stadt-kerpen.de. Die nächste geplante Führung findet am 15.12.2011 um 19 Uhr statt.

Lesungen, Filme und ein Kochkurs begleiten die Ausstellung. Kochen mit Leman Turan steht am 25.01.2012 auf dem Programm. Um 17 Uhr beginnt die Führung durch die Ausstellung im Haus für Kunst und Geschichte, danach geht's ins evangelische Gemeindehaus am Filzengraben 19, wo gegen 19 Uhr Leman Turan die Interessierten ins Reich der schönen Speisen entführt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 € (inkl. Verzehr). Bitte melden Sie sich bei Susanne Harke-Schmidt an.
In Kooperation mit dem Capitol-Theater Kerpen, Kölner Straße 24, zeigen wir um 20:15 Uhr den Film "Dreiviertelmond".
"Der Schock sitzt tief bei Hartmut Machowiak, als ihm seine Frau nach 30 Ehejahren sagt, dass sie sich scheiden lässt. Plötzlich muss der penible, überkorrekte und meist missgelaunte Taxifahrer, der nichts so sehr hasst wie Veränderungen, sein Leben neu ordnen. Da passt es ihm gar nicht in den Kram, dass die sechsjährige Hayat, die kein Wort Deutsch spricht, allein in seinem Taxi auftaucht, und nicht mehr von seiner Seite weicht. Notgedrungen nimmt Hartmut die Kleine bei sich auf und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter."
Erleben Sie Elmar Wepper und Mercan Türkoglu in diesem hinreißenden Film. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch.

Der beliebte und bis heute unvergessene "Dschandschat-Boy", der Concertboy von Grundig.
Wenn Sie mehr über die Arbeitsmigration erfahren möchten, können Sie auch bei DOMID nachschauen!
Die Bertelsmann Stiftung hat in ihrer neuen Veröffentlichung "Diversität gestalten" auch über die erfolgreiche Integrationsarbeit in Kerpen berichtet. Vorwort und Einleitung finden Sie in der Leseprobe, die gesamte Broschüre kann bestellt werden.
Die Stadt Kerpen arbeitet seit August 2008 mit der Bertelsmann Stiftung auf dem Gebiet Integration und Zuwanderung erfolgreich zusammen. Über die Aufnahme Kerpens in den Katalog der Beispielkommunen haben wir uns sehr gefreut.
in Kooperation mit der IHK zu Köln (BQN IHK+HWK) bietet der Jugendmigrationsdienst Rhein-Erft-Kreis ab sofort ein individuelles Bewerbungstraining für junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 16 bis 27 Jahren an. Das Training findet in den Räumlichkeiten des JMD REK statt.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Tatjana Markus, Katholische Jugendwerke Rhein-Erft-Kreis e.V., Jugendmigrationsdienst, An St.Severin 13, 50226 Frechen, Tel.: 02234-99959911, Fax: 02234-99959919, www.jmd-rek.de
Unter diesem Titel haben die Akademie für Sozialpädagogik und Sozialarbeit e.V. und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Rechtsextremismus im ländlichen Raum veröffentlicht.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen die Studie „Muslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen“ jetzt veröffentlicht. Mit der vorgelegten Publikation verfügt Nordrhein-Westfalen als erstes deutsches Bundesland über eine landesspezifische Datengrundlage zum Thema Integration. Eines der zentralen Ergebnisse ist, dass Muslime in NRW generell eine bessere Schulbildung vorweisen können als der Bundesdurchschnitt. 40 Prozent haben Fachhochschulreife oder Abitur. Auf Bundesebene erreichen 28,5 Prozent der Muslime diese Abschlüsse.
Für die Studie wurden in Nordrhein-Westfalen lebende Muslime aus 49 Herkunftsländern berücksichtigt.
Gibt es auch in Kerpen Möglichkeiten für Islamunterricht an Schulen? Darauf gab Frau Havva Yakar als fachkundige Fachreferentin der Bezirksregierung Köln in der letzten Sitzung des Integrationsausschusses auf Anregung der gewählten Mitglieder des Ausschusses eine Antwort. Wenn sich Eltern an einer Schule finden, deren Kinder in Islamkunde unterrichtet werden möchten (Mindestanzahl 12 gem. § 31 des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes), können sie die Initiative ergreifen und bei ihrer Schule oder direkt beim Schulamt des Kreises die Einrichtung des Faches an ihrer Schule beantragen. Größtes Hindernis ist derzeit, eine Lehrerin oder einen Lehrer zu finden. Denn, so machte Frau Yakar unmissverständlich klar: Islamkunde ist ein Unterrichtsfach in deutscher Sprache, das nur von ausgebildeten Lehrerinnen oder Lehrern bzw. entsprechend fortgebildeten IslamkundlerInnen unterrichtet werden darf und das einem Lehrplan folgt, wie die anderen Religionsunterrichte auch. So existiert denn auch bei Bezirksregierung eine Warteliste von Schulen, denen eben noch ausgebildetes Fachpersonal fehlt.

Der Integrationsausschuss hat einen Anstoß gegeben, aber damit es tatsächlich an einer Kerpener Schule zu Islamunterricht kommt, müssen sich jetzt in erster Linie Eltern finden, die für ihre Kinder islamischen Glaubens diesen Unterricht an ihrer Schule wollen. Annette Seiche, die Integrationsbeauftragte der Stadt Kerpen (Tel.: 02237 58173, E-Mail: annette.seiche@stadt-kerpen.de) bietet sich hier als Ansprechpartnerin und zur Unterstützung an.
Weitere Informationen unter: www.stadt-kerpen.de und www.kerpen-gelingt-gemeinsam.de
