KOMM-IN Förderung





 Informationen zum „KOMM-IN“ Projekt

 

  

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die kommunale Integrationsarbeit. Die Stadt Kerpen hat erstmals im Jahr 2008 Fördermittel zur Durchführung des Integrationsworkshops erhalten. 2009 wurden erneut Fördermittel bewilligt, um die bestehenden Integrationsangebote für die Öffentlichkeit erkennbar zu machen und sie miteinander zu vernetzen, um eine Koordinierung der Akteurinnen und Akteure zu ermöglichen und die Wirksamkeit der Angebote zu steuern. Zur Erreichung dieser Ziele hat das Land NRW uns im Jahr 2009 40.000 € zur Verfügung gestellt. Die erste Integrationskonferenz Kerpens hat am 01.10.2009 stattgefunden. Die Ergebnisse der Konferenz finden Sie hier.

Durch den Integrationsworkshop ist es gelungen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte anzusprechen und zur Teilnahme zu bewegen. Es wurde deutlich, dass der nachhaltige Zugang zu den unterschiedlichen Schlüsselpersonen und Selbstorganisationen einen wichtigen Erfolgsfaktor für eine gelingende Integration in Kerpen darstellt. Es ist nach den bisherigen Erfahrungen dringend notwendig, die Fähigkeiten, Erfahrungen, Erwartungen dieser Menschen genauer kennen zu lernen und einen systematischen Austausch auf den Weg zu bringen, um eine langfristige Teilhabe und Mitgestaltung zu ermöglichen.

Deshalb haben wir im Jahr 2009 Interviews mit Menschen geführt, die aus einem anderen Herkunftsland nach Kerpen gekommen sind und seit einigen Jahren hier leben, um ihre Erkenntnisse nutzbar für den Integrationsprozess in Kerpen zu machen. Die Ergebnisse finden Sie in der Interviewstudie.

Überall in Kerpen gibt es zahlreiche Initiativen von Zugewanderten oder für Eingewanderte. Von der Nachbarschaftshilfe über Dolmetschertätigkeiten bis zur Hausaufgabenhilfe sind schon viele Menschen aktiv beteiligt. Wir kennen bisher lange noch nicht alle. Um besser einschätzen zu können, was es schon gibt und was noch erforderlich ist, sind wir dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen: Nennen Sie uns die Angebote, die sie schon kennen oder bei denen Sie selbst mitmachen und gern auch die Ideen, von denen Sie wissen, dass Menschen an einer Umsetzung gelegen ist und die Talente, die Ihnen begegnet sind.

Hier finden Sie die Dokumentation zum KOMM-IN-Projekt 2009/2010.

Auch 2010/2011 förderte das Land NRW die Weiterentwicklung der Integration in Kerpen. Diesmal ging es insbesondere um den im Februar 2010 gewählten Integrationsausschuss. Er hat sieben aus der Mitte der zugewanderten Bevölkerung gewählte Mitglieder und 11 Ratsmitglieder. Näheres finden Sie unter dem Menüpunkt "Ausschuss".

Im Rahmen der KOMM-IN-Workshops wurden die Erwartungen und Möglichkeiten der integrationspolitischen Arbeit konkretisiert und mit dem Entwurf des Integrationskonzeptes abgeglichen. In den Trainings ging es zudem um die Zusammenarbeit der Ausschussmitglieder und um die Anwerbung von Fördermitteln.

Außerdem wurden Projektpartnerschaften auf den Weg gebracht, so dass Akteure und Akteurinnen der Integration in Kerpen erfolgreich zusammenarbeiten können.

Das vorläufig letzte KOMM-IN-Projekt wurde 2011/2012 realisiert. "Migrantenökonomie stärkt Kerpen" war der Titel. Wir wollten herausfinden, welche Unternehmen mit zugewanderten Wurzeln es in Kerpen gibt und wie sie unter Nutzung ihrer besonderen Potenziale und Ressourcen strategisch ausgerichtet werden können. Tragfähige Netzwerkstrukturen waren angestrebt und es wurden Workshops zur Existenzgründung durchgeführt.

Aus den Ergebnissen wurde ein Handlungskonzept mit Empfehlungen abgeleitet. Die neu entstandenen Kontakte bereichen seither erheblich das Kerpener Integrationsnetzwerk.




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Kolpingstadt Kerpen | Integration

Integrationsbeauftragte:
Annette Seiche

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