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„Ich? Ich bin nicht rassistisch!“ Manche*r von uns würde im ersten Augenblick so antworten. Aber stimmt das auch? Sind wir nicht mit Rassismus aufgewachsen und reproduzieren ihn auch ungewollt oder unbewusst?

Die Erfahrung von offenen rassistischen Anfeindungen gehören ebenso zum Alltag vieler Menschen in Deutschland, wie die Erfahrung eines viel subtileren strukturellen Rassismus, der sich in zwischenmenschliche Umgangsformen eingeschlichen hat und zum Teil bis heute unsere Sprache und unser Denken prägt.

Nähere Infos finden Sie im Terminkalender beim 29.04.2021.

Zum Jahresende freuen wir uns, Ihnen die dritte Ausgabe unseres Quartiersnewsletters „Maasmenschen“ im Jahr 2020 schenken zu können.

Entstanden sind wieder spannende Berichte über bedeutende Akteur*innen im Quartier, eine schöne gemeinsame Aktion mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds, über das erste virtuelle Fest der Kulturen. Hinzukommen Weihnachtsgeschichten, Backrezepte, eine Beteiligungsaktion und ein Quiz. Wie immer finden Sie Ihre Ansprechpersonen, zu denen Sie mit Fragestellungen oder bei Problemen gern Kontakt aufnehmen können.

Die dritte Ausgabe steht passend zum Dezember ganz im Lichte der Vorweihnachtszeit! Wie verbringen Sie dieses Jahr Ihre Weihnachtszeit? Schreiben Sie uns oder kommentieren Sie in Social-Media unter #trotzdemschoen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Erfahren Sie mehr über den Newsletter im Europaviertel unter dem Link ISEK Europaviertel – Mitbestimmung.

Am 13.09.2020 wurden folgende Personen in den Integrationsausschuss gewählt:

Einzelbewerberin:
Iman Balid, geb. 1978 in Aleppo, Rechtsanwältin, syrische Staatsangehörige, wohnt in Horrem

Liste Freie Demokratische Partei (FDP):
Sami Dogan, geb. 1973 in Waldkirch, IT-Referent, deutscher Staatsangehöriger, wohnt in Sindorf
Peter Schittkowski, geb. 1973 in Köln, Diplomfinanzwirt, deutscher Staatsangehöriger, wohnt in Sindorf
Genaro Zarazua, geb. 1968 in Mexiko Stadt, Bauingenieur, deutscher Staatsangehöriger, wohnt in Kerpen
Ümit Kandemir, geb. 1964 in Kerpen, kaufm. Angestellter, türkischer Staatsangehöriger, wohnt in Sindorf
Suat Yildirim, geb. 1975 in Posof, Staplerfahrer, türkischer Staatsangehöriger, wohnt in Kerpen

Liste DIE LINKE:
Thomas Ristow, geb. 1956 in Berlin, Sprachwissenschaftler, deutscher Staatsangehöriger, wohnt in Brüggen
Dr. Hans-Jürgen Greggersen, geb. 1958 in Frechen, Kunsthistoriker, deutscher Staatsangehöriger, wohnt in Horrem

 Iman Balid

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Thomas Ristow

 

 

 

 

 

                                                                                                                       
                                                                                                                           Dr. Jürgen Greggersen

                                                                                                

     

  

Liste FDP von links nach rechts und von oben nach unten:
Sami Dogan, Peter Schittkowski, Genaro Zarazua, Ümit Kandemir, Suat Yildirim.

Unter dem Motto „Coronajahr 2020“ soll ein etwas anderer „Weihnachtsbaum“ entstehen.

Ab dem 02. Dezember 2020 nimmt das Quartiersmanagement Kerpen-Nord Beiträge entgegen. Der Baum kann bspw. mittels Weihnachtskugel-Schablone (siehe unten) gestaltet werden. Zeichnen, malen, kleben, gestalten, schreiben Sie Ihre Themen aus dem Jahr 2020 in die Schablone. Haben Sie andere Ideen, um Ihr Jahr 2020 abzubilden? Super! Der Baumschmuck darf - ganz im Sinne des Jahres 2020 - auch nicht ganz so schön ausfallen.

Senden Sie Ihren Beitrag digital an quartier-kerpen-nord@stadt-kerpen.de oder per Post an das Quartiersmanagement am Nordring 52. Auch können Beiträge im Rahmen der Sprechzeiten mittwochs von 14-16 Uhr und donnerstags von 12-14 Uhr und 16-18 Uhr persönlich im Quartiersbüro am Nordring 52 vorbei gebracht werden. Abgabeschluss ist der 17. Dezember 2020.

Unter allen Teilnehmenden werden zehn Weihnachtstüten mit Überraschungsinhalt verlost. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, sind dem Beitrag Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) beizufügen. Die Verlosung wird im neuen Jahr stattfinden.

Der Baum wird über die gesamte Weihnachtszeit im Quartiersbüro am Nordring 52 ausgestelt.

Bei Fragen zur Aktion steht Ihnen das Team vom Quartiersmanagement Kerpen-Nord gerne zur Verfügung. Sie können die Schablone auch hier gerne downloaden.

Der Integrationspreis des Integrationsrates der Kolpingstadt Kerpen ging in diesem Jahr an den Buirer Mosaikkünstler Michael Müller. Der gebürtige Sachse kam gleich nach der Wende in den Westen und vor 20 Jahren nach Kerpen. Von Beruf ist er Hochbaumeister, vergleichbar einem Polier, und liebt nach eigenen Angaben die Beschäftigung mit Werkstoffen.

In Ravenna erlernte er im ersten Schritt das Mosaikhandwerk und vertiefte danach in an der Akademie für Handwerk in Aachen diese Kunst in Kombination mit Farblehre. Ganzer Stolz und beste Referenz ist sein reich verziertes Wohnhaus am Mühlenweg in Buir.

Die siebenköpfige Jury und Integrationsratsvorsitzender Tamer Kandemir zeichneten den gebürtigen Sachsen vor allem dafür aus, dass er diese Kunst seit 20 Jahren ehrenamtlich Kindern und Jugendlichen nahebringt und ihre handwerklichen Fähigkeiten stärkt. „Die Kinder finden so zum künstlerischen und gestalterischen Handwerk. Das stärkt ihr Selbstvertrauen und vergrößert ihre Ausdrucksmöglichkeiten“, formuliert Müller.

Was im alten Jugendzentrum Manheim begann, setzte sich an Schulen und Kindergärten in Kerpen und weit darüber hinaus fort. An und in vielen Gebäuden sind Mosaike zu finden, die Michael Müller gemeinsam mit den Kindern gestaltete. Im öffentlichen Raum in Kerpen sind nun beidseits des Platzes der Integration in Sindorf Mosaike anzutreffen: Die Sitzgruppe des „Menschliches Miteinander“, gefördert von der Marga und Walter Boll-Stiftung, und das Mosaik Vielfalt der Kulturen, gesponsert vom Verein Vielfalt der Kulturen. Letzteres hatte seinen Ursprung beim Fest der Kulturen 2017 als Gemeinschaftsarbeit mit Kindern. An der Martinusschule, der Elisabethschule und der Mühlenfeldschule entstanden ebenfalls als Gemeinschaftsarbeiten farblich brillante Blickfänge an den Gebäudefronten.

Daneben engagiert sich Müller gemeinsam mit seiner Frau Uta Stöttner seit Jahren im Rahmen der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Sie betreuen eine 28-köpfige Familie aus dem Irak und fühlen sich immens bereichert durch das Vertrauen und den beruflichen und schulischen Erfolg der Familie in Deutschland.

„Wenn sich viele so einsetzen, werden Vertriebene viel schneller heimisch und genau darauf kommt es an,“ davon ist Michael Müller überzeugt. Bürgermeister Dieter Spürck gratulierte dem Preisträger dankte ihm für sein umfassendes Engagement zugunsten der Kinder und der Geflüchteten. Müller wartet sehnsüchtig darauf, das Preisgeld in Höhe von 1.000€ für weitere ehrenamtliche Kunstprojekte einsetzen zu können, die nun pandemiebedingt ausgesetzt sind.

Das neunte Fest der Kulturen in Kerpen hat am 03.10.2020 erstmals virtuell stattgefunden. Es ist jederzeit abrufbar. Viel Vergnügen!

https://youtu.be/3ZcT-ZDxJKg

Der Newsletter "Maasmenschen" informiert die Bewohnerinnen und Bewohner im Europaviertel Kerpen-Nord über Aktionen und Veränderungen im Viertel. Also alles, was gerade so los ist.

Wir freuen uns über Beiträge des Internationalen Zentrums der AWO, der Gruppe Malen des Kerpener Netzwerks 55plus, der Integrationsbeauftragten der Kolpingstadt Kerpen sowie über Beiträge des Quartiersmanagements und des Quartiersarchitekten im Europaviertel Kerpen-Nord.

Ob Radio machen, gemeinsam malen oder bei Bauprojekten mitentscheiden. Die 2. Ausgabe hat wieder einmal viele Informationen für alle Generationen und Nationalitäten dabei.

Unter der Rubrik "Stimmen aus dem Veedel ..." können Sie dieses Mal Ihre Meinung zur künftigen "Grünen Spange" einbringen. Wie nutzen Sie die Wege am Neffelbachumfluter und der Alten Landstraße?

Erfahren Sie mehr über den Newsletter im Europaviertel unter dem Link ISEK Europaviertel – Mitbestimmung.

Edith Henke und Inge Eppers von der Gruppe „Malen“ des Kerpener Netzwerk 55plus freuen sich: Bis zu 2.165 Euro erhält die Gruppe aus dem sogenannten Verfügungsfonds im Europaviertel Kerpen-Nord. In Kooperation mit dem AWO Integrationszentrum am Nordring 52 kann nun an zwei Tagen ein intuitives Malangebot für Bewohnerinnen und Bewohnerdes Europaviertels angebotenwerden. „Wir freuen uns sehr! Durch die Förderung können wir für bis zu 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Malutensilien und Staffeleien erwerben. Auch eine kunstfachliche Begleitung kann finanziert werden.“ so Edith Henke.

Das Besondere an dem Projekt: Durch die Finanzierung über den Verfügungsfonds kann die Malaktion vollständig kostenfrei für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Europaviertel angeboten werden. „Wer Interesse hat, kann sich gerne bei unserem Kooperationspartner, dem Integrationszentrum der AWO am Nordring 52, anmelden. Aktuell am besten per Telefon unter 02237 2779.“ ergänzt Inge Eppers. Nach der Malaktion stehen die erworbenen Materialien übrigens für weitere Malaktionen dem Quartier zur Verfügung. „Die Materialien werden im AWO Integrationszentrum künftig gelagert. Weiteren Malaktionen, auch von anderen Bewohnerinnen und Bewohnern im Europaviertel, steht also nichts im Wege“ berichtet Henke.

Der Verfügungsfondsbeirat im Europaviertel Kerpen-Nord hat in einem Online-Abstimmungsverfahren für den Antrag entschieden: „In Zeiten der Corona-Pandemie muss man kreativ werden. Wir hatten in den Vorbereitungsrunden im vergangenen Jahr bereits vorgesorgt: In dringenden Fällen kann der Beirat auch mittels Online-Abstimmung über Anträge entscheiden. Üblicherweise tagen wir sonst im Rathaus am Jahnplatz.“ so Isabel Maniura, Quartiersmanagerin und Geschäftsführerin des Verfügungsfonds im Europaviertel Kerpen-Nord. Sie hat den Verfü-gungsfonds im vergangenen Jahr bereits im Quartier beworben und die Gruppe „Malen“ des Kerpener Netzwerks55plus und die AWO im Vorfeld umfassend zum Antragsverfahren beraten. „Wir sind ebenfalls sehr zu-frieden, dass auf die Gelder des Verfügungsfonds nun zugegriffen wird. Auch weitere Projektideen stehen derzeit in der Pipeline. Allerdings liegen diese wegen Corona erst mal auf Eis. Wir freuenuns aber weiterhin über Ideen für das Viertel!“ ergänzt Maniura.

Der Verfügungsfondsbeirat ist ein Gremium, dass sich aus Bewohnerinnen und Bewohnern des Europaviertels, Vereins- und Einrichtungsvertretern sowie aus verwaltungsnahen Personen der Kolpingstadt Kerpen zusammensetzt. Jedes der insgesamt 19 Mitglieder hat eine Stimme. Gemeinschaftlich wird über Projektanträge diskutiert und abgestimmt, die grundsätzlich Jede(r)stellen kann: „Alle Bürgerinnen und Bürger, Organisationen, Institutionen und Vereine, die sich für ein attraktives Europaviertel engagieren wollen, können aus dem Verfügungsfonds Gelder be-antragen. So können zum Beispiel Veranstaltungen und Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Nachbarschaftshilfe, Gesundheitsförderung, Schule, Sport sowie der internationale Austausch und das Miteinander gefördert werden. Auch in Zeiten von Corona! Pro Projekt können bis zu 5.000 Euro beantragt werden.“ erklärt Maniura.

Im Europaviertel Kerpen-Nord finden derzeit verschiedene bauliche Erneuerungsmaßnahmen im Rahmen des „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) statt, die im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Kolpingstadt Kerpen finanziert werden. Beispiele für die baulichen Projekte sind der Abriss des maroden Hochhauses an der Maastrichter Straße 5-7, die Erneuerung des Spielplatzes an der Genter Straße oder auch die aktuell konkret in Planung befindlichen Maßnahmen „Neubau Europagymnasium“, „Grüne Spange“ und „Begegnungszentrum Maastrichter Straße“. Neben diesen baulichen Veränderungen im Europaviertel sollen auch Projekte unterstützt werden, die das Miteinander in Kerpen-Nord fördern. Das Geld aus dem Verfügungsfonds, das ebenfalls über das Bund-Länder-Programm und die Kolpingstadt Kerpen finanziert wird, soll dazu beitragen, Ideen zu verwirklichen, die dem Wohngebiet und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zu gute kommen. „Es geht und um die Identifikation mit dem Viertel, den Zusammenhalt der Bewohnerinnen und Bewohner, um Kinder- und Familienfreundlichkeit, um Stadtteilkultur und Freizeitgestaltung.“ so Maniura.

Sie möchten auch teilhaben an der Gestaltung und Aufwertung des Quartiers Kerpen-Nord? Sie haben eine Projektidee, die bei der Aufwertung helfen könnte oder die Menschen im Europaviertel zusammenbringt? Melden Sie sich gerne für eine persönliche Beratung bei der Quartiersmanagerin Isabel Maniura unter 0173 2383438 oder per E-Mail unter quartier-kerpen-nord@stadt-kerpen.de. Weitere Informationen zum Verfügungsfonds sowie alle Unterlagen zur Antragstellung finden Sie übrigens hier auf der Seite unter dem Link ISEK-Europaviertel.

Für das Europaviertel Kerpen-Nord gibt es ab sofort einen eigenen Newsletter unter dem Titel "Maasmenschen"!

Der Newsletter „Maasmenschen“ ist ein neues Gemeinschaftsprojekt von Stadtteilakteuren und Quartiersmanagement. Der Newsletter möchte die Bewohnerinnen und Bewohner im Europaviertel Kerpen-Nord auf dem Laufenden halten und berichten, was im Europaviertel so los ist.

Unter der Rubrik "Stimmen aus dem Veedel..." werden die Leserinnen und Leser persönlich angesprochen: Sie werden gebeten, sich unter dem Hashtag der jeweiligen Ausgabe über die aktuellen Themen in Social Media austauschen.

Der Newsletter wird künftig in regelmäßigen Abständen erscheinen und verschiedene Themen rund um das Europaviertel Kerpen-Nord aufgreifen. Auch der Stadterneuerungsprozess wird regelmäßig Thema werden.

An der ersten Ausgabe des Newsletters haben das AWO Internationale Zentrum am Nordring, der Give e.V., das Netzwerk 55plus, die Integrationsbeauftragte der Kolpingstadt Kerpen und das Quartiersmanagement Kerpen-Nord mitgewirkt.

Erfahren Sie mehr über den Newsletter im Europaviertel unter dem Link ISEK Europaviertel - Mitbestimmung.

Der Rat der Kolpingstadt hat sich in den letzten Jahren bereits zweimal ausdrücklich gegen Rassismus und Antisemitismus, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung positioniert und zwei Resolutionen verabschiedet. Nun wurden diese Resolutionen umgesetzt in Schilder mit dem Bekenntnis zur Vielfalt in gegenseitigem Respekt. Die ersten beiden wurden am 18.02.2020 am und im Kerpener Rathaus angebracht. Sponsor der ersten Schilder ist der "Verein Vielfalt der Kulturen in Kerpen" e.V. Bürgermeister Spürck würdigte im Rahmen eines Pressetermins die Verdienste des Vereins und wies auf die Bedeutung gesellschaftlichen Zusammenhalts hin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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